Grußwort zur Frankener Maikirmes 2017

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, verehrte Gäste,

Maikirmes Helga Schmitt-Federkeilich freue mich, Sie herzlich zu unserer diesjährigen Maikirmes einladen zu dürfen, die wir in diesem Jahr zum 165. Mal in der Tradition des Junggesellenvereins St. Michael feiern.
Herzliche Glückwünsche an unser neues Königspaar Jacqueline Hoß und Lars Klein, die natürlich beim stimmungsvollen Maiball am Samstagabend und am Kirmessonntag im Mittelpunkt stehen!

Nach dem Auftakt der 80ger und 90ger Jahre-Party am Freitagabend findet der alljährliche Maiball am Samstag mit der „Logo-Dance-Band“ statt.

Der Sonntagmorgen beginnt mit einem zünftigen Frühschoppen, bis sich der traditionelle Festzug zu Ehren des Maikönigspaares formiert. Hierzu sind wir wieder alle aufgerufen, ihre Häuser zu beflaggen und auf den Straßen dem Königspaar ihre Anerkennung zu zollen, um diesen schönen Brauch unseres Dorfes lebendig zu halten. Nicht allein zum Preisfähndelschwenken, das sich an den Umzug anschließt, begrüße ich ganz besonders unsere Gastvereine, die den Junggesellen und unserem Ort seit vielen Jahren die Treue halten.

Der Kirmesmontag beginnt zur Kaffee- und Kuchenzeit und gestaltet sich bis in die Abendstunden, um bei einem gemütlichen Umtrunk die schönen Kirmestage ausklingen zu lassen.

Mein Dank geht wie in jedem Jahr wieder an den Junggesellenverein, nicht nur jedes Jahr die Kirmes veranstaltet, sondern uns die wunderschöne Kirmestradition ein Stück weit in Leben zurückholt. Dank aber auch an alle, die mithelfen, den Ort festlich herzurichten, und an alle, die mitmachen und damit helfen, dass auch in diesem Jahr die Maikirmes in Franken wieder zu einem besonderen und vor allem gemeinschaftlichen Ereignis gedeiht.

Wenn wir in diesen Tagen über Tradition sprechen, so gehören traditionell sicher auch Schausteller, Buden und Fahrgeschäfte zur Kirmes dazu. Dabei sind sie weder Beiwerk noch eine gefällige Dekoration, sondern vielmehr auf einen grundsoliden Umsatz angewiesen, der mit überschaubaren Zuschüssen seitens der Kommune nicht aufgewogen werden kann. Deshalb wird es für unsere kleinen Dörfer immer schwieriger, sich als attraktiver Standort selbst für kleinere Familienunternehmen zu erweisen. Wir wollen uns deshalb nicht entmutigen lassen, sondern vielmehr gemeinsam überlegen, wie die Dorfkirmes der Gegenwart und Zukunft neugestaltet werden kann, damit unsere kleinen und großen Besucher auch abseits des offiziellen Programms in diesen Tagen auf ihre Kosten kommen.

Den Junggesellen und uns allen wünsche ich vier schöne Kirmestage, gute Begegnungen, viel Freude und eine gute Zeit miteinander!

Es grüßt Sie herzlich
Ihre

Helga Schmitt-Federkeil
-Ortsvorsteherin-

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